Plasma spenden -
Hoffnung schenken.

Viele Patienten haben nach schweren Verkehrsunfällen, Organtransplantationen oder Krebserkrankungen ohne Plasma keine Überleben­schance!
Helfen Sie mit einer Plasmaspende!

Termin vereinbaren

DRK-Blutspendedienst
Baden- Württemberg- Hessen gGmbH
Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie

Friedrich-Ebert-Straße 107
68167 Mannheim
Tel.: 0800 11 949 11
(kostenfrei aus dem deutschen Festnetz)

Plasmaspende in Mannheim:

Montag, Dienstag und Donnerstag
7.30 - 11.00 Uhr und
14.00 - 18.30 Uhr
Freitag
7.30 - 11.00 Uhr
Mittwoch geschlossen

Institut für Klinische Transfusionsmedizin
und Zelltherapie Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 583
69120 Heidelberg
Tel.: 0 62 21 - 65 051 0

Plasmaspende in Heidelberg:

Montag, Mittwoch und Freitag
8.00 Uhr - 12.00 Uhr und
13.00 Uhr - 16.00 Uhr
Dienstag
13.00 Uhr - 18.00 Uhr
Donnerstag
14.00 Uhr - 19.00 Uhr
Jeder 2. Samstag im Monat
9.00 Uhr - 13.00 Uhr

Institut für Klinische Transfusionsmedizin
und Immungenetik Ulm (IKT)

Helmholtzstraße 10
89081 Ulm
Tel.: 0731 150 537
E-Mail:
plasma-ulm@blutspende.de

Plasmaspende in Ulm:

Montag und Mittwoch
10.30 Uhr - 18.30 Uhr
nach vorheriger Terminvereinbarung.
Dienstag
08.00 Uhr - 15.00 Uhr
nach vorheriger Terminvereinbarung.

Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin
Tübingen gemeinnützige GmbH

Otfried-Müller-Straße 4/1
72076 Tübingen
Tel.: 07071-29-81616
E-Mail:
blutspende@blutspendezentrale.de

Plasmaspende in Tübingen:

Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag
8.45 Uhr - 16.30 Uhr
Dienstag
13.45 Uhr - 17.30 Uhr

Bitte beachten Sie vor der Terminvereinbarung:

Plasma

Was ist Blutplasma?

Blutplasma ist der flüssige Anteil des Blutes. Er besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Darin sind viele wichtige Substanzen wie Zucker, Fette, Hormone, Sauerstoff, Kohlendioxid und Stoffwechselendprodukte aber auch wertvolle Eiweiße wie Albumin (Transportfunktion), Gerinnungsfaktoren oder Antikörper (Abwehrstoffe) gelöst. Diese Eiweiße können therapeutisch genutzt werden, ihnen ist gemeinsam, dass Sie vom Körper rasch nachgebildet werden.

Plasmaspende

Warum Blutplasma spenden?

Eine Plasmaspende ist Hilfe, die ankommt. Jede Plasmaspende rettet ebenso wie die Vollblutspende Leben, denn in der modernen Medizin werden zunehmend von Blutplasma abgeleitete Produkte wie Gerinnungsfaktoren oder Antikörper zur Behandlung schwerkranker Patienten benötigt. Bei der Plasmaspende spenden Sie nur den flüssigen Bestandteil des Blutes. Da wichtige andere Bestandteile des Blutes, vor allem die Blutzellen, sofort wieder in den Blutkreislauf gelangen, ist eine Plasmaspende schonend.

Wer darf spenden?

Plasma spenden können Sie, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind und sich gesund fühlen. Generell müssen Blutplasmaspender die Vorgaben für die Eignung als Blutspender erfüllen.

Bitte sorgen Sie dafür, dass Sie vor der Spende ausreichend gegessen und getrunken haben (keine fetthaltigen Mahlzeiten, kein Alkohol).

Die Plasmaspende ist nur mit einer Terminvereinbarung möglich. Dies hat aber den Vorteil, dass in der Regel Wartezeiten entfallen.

Wie läuft eine Plasmaspende ab?

Die Plasmaspende erfolgt an einer speziellen Maschine (Plasma-Separator) und dauert ca. 40 Minuten. Das bei der Plasmaspende entnommene Blutplasma wird vom Körper rasch nachgebildet. Die Zellbestandteile (rote und weiße Blutkörperchen und Blutplättchen) werden zurückgegeben. Aufgrund dieser gezielten Entnahme von nur einer Komponente des Blutes ist im Vergleich zur Vollblutspende eine deutlich höhere Spendenzahl möglich. Die Entnahmemenge pro Spende ist abhängig vom Körpergewicht und liegt bei maximal 850 ml Plasma, einer Menge, die vom Körper in wenigen Tagen ersetzt werden kann. 45 Spenden pro Jahr sind möglich, der Mindestabstand zwischen zwei Plasmaspenden beträgt drei Tage.

Wofür wird Plasma benötigt?

Mit einer Plasmaspende helfen Sie Patienten mit chronischen oder akuten Gerinnungsstörungen und Blutungsneigungen oder Patienten mit neurologischen und internistischen Erkrankungen. Viele dieser Erkrankungen treten schon bei Kindern auf. Verletzungen aufgrund von schweren Verkehrsunfällen, aber auch Organtransplantationen oder Krebserkrankungen können zu lebensbedrohenden Blutungen führen. Durch die hohen Blutverluste reichen die körpereigenen Gerinnungsfaktoren oft nicht mehr aus, um die Blutungen zu stoppen. Hier helfen Plasmakonzentrate und Gerinnungsfaktoren. Darüber hinaus wird Plasma zur Herstellung von Immunglobulinpräparaten verwendet. Diese Abwehrstoffe kommen zum Beispiel nach einer Stammzelltransplantation oder bei Kindern mit Störungen der Immunabwehr zur Unterstützung des Immunsystems zur Anwendung.

Nur wenn ausreichend Plasmaspenden vorhanden sind, stehen den Ärzten in den Kliniken hochwirksame Präparate zur Therapie schwerkranker Patienten zur Verfügung. Da Blutplasma nicht künstlich hergestellt werden kann, zählt jede einzelne Spende.

Wer Plasma gibt, bekommt einiges zurück

Zunächst einmal haben Sie das gute Gefühl, mit Ihrer Spende einem kranken oder verletzten Menschen geholfen zu haben. Oft genug ist eine Rettung nur durch eine Behandlung mit Plasmaprodukten möglich. Dazu haben Sie einen wichtigen Beitrag geleistet.

Als Plasmaspender erhalten Sie bei jeder Blutspende einen kleinen Gesundheitscheck, denn vor jeder Spende prüft ein Arzt Ihre Spendefähigkeit, misst den Hämoglobinwert, den Blutdruck und die Temperatur. Nach Ihrer Blutspende wird Ihr Blut in unseren Labors auf Erreger des Hepatitis B und C-Virus, das HI-Virus und Syphilis untersucht. In regelmäßigen Abständen wird auch die Eiweißkonzentration in Ihrem Blut kontrolliert.
Nach jeder Spende erhalten Sie einen Imbiss mit verschiedenen Speisen sowie Getränken. Darüber hinaus erhalten Sie eine Aufwandentschädigung beispielsweise für entstandene Fahrtkosten.